Schülerinnen befreien die Jungbäume auf unwegsamem Gelände von den Hülsen.

Die Achtklässler sind auf dem Weg zum Anhänger.

Der Anhänger wird beladen.

Nach getaner Arbeit ist ein Päuschen erholsam!

 

Am vergangenen Mittwoch zog die achte Klasse der Favorite Werkrealschule in den Kuppenheimer Wald, um zahlreiche Verbissschutzvorrichtungen in einer Schonung zu entfernen. Nach Absprache mit dem zuständigen Förster, Herrn Martin Melcher, schnitten die Jugendlichen die Plastikröhren zunächst am Baum auf, zogen sie ab und trugen diese dann im Fünferpack zum bereitgestellten Anhänger. "Der Verbissschutz soll die jungen Bäume besonders vor den Rehen schützen. Diese bevorzugen vor allem die jungen Eichentriebe, die daher von Beginn an mit diesen Plastikhülsen gepflanzt werden", erklärte der Förster zu Beginn des Arbeitseinsatzes. Da die jungen Bäume mit einem Alter von etwa 10 Jahren aber stark genug sind und die Röhren zu eng werden, müssen sie entfernt werden. Dass dabei keinerlei Plastikabfall im Wald verbleiben darf, ist klar. Dichte Brombeerranken und Unterholz erschweren das Durchkommen. Die Jugendlichen finden Liegeplätze und Spuren von Wildschweinen bei ihrer Arbeit. Nach vier Stunden Kampf mit Dornen und widerspenstigem Plastik ist der Anhänger voll und die Schonung hülsenfrei. Ein toller Vormittag mal ganz abseits von Schulbüchern und Spielkonsolen.