Kuppenheim, den 23.10.2020

Liebe Erziehungsberechtigte,

in den vergangenen Monaten sind wir alle von der Dynamik der Corona-Pandemie überrascht worden. Auch wir als Schule wurden damit vor völlig neue Herausforderungen gestellt. Nach wie vor ist es eine schwierige Aufgabe das Lernen unter Pandemiebedingungen unter Berücksichtigung der jeweils geltenden hygienischen und administrativen Vorgaben für Ihre Kinder zu organisieren.

Sollte es in den kommenden Wochen und Monaten erneut zu einer Phase des Fernunterrichts kommen, in der einzelne SchülerInnen und Klassen oder die ganze Schule nicht mehr am Präsenzunterricht teilnehmen können, sind wir konzeptionell vorbereitet, um dieser Anforderung begegnen zu können. Im Folgenden möchten wir Ihnen unser Konzept für den Fernlernunterricht mit den wichtigsten Eckpunkten kurz vorstellen.

 

Kommunikation zwischen der Schule und dem Elternhaus

Erfolgt primär über E-Mail. Dazu werden den SchülerInnen über die Klassenlehrer personalisierte, schuleigene E-Mai-Adressen zur Verfügung gestellt. Klassen, die diesen Kommunikationsweg nicht nutzen möchten, müssen, in Absprache mit den Klassenlehrkräften und Elternvertreten zu anderen datenschutzkonformen Lösungen greifen (z.B. telefonischer Kontakt, Nutzung privater E-Mail-Adressen etc.). Der jeweilige Klassenlehrer ist für die Organisation der Kommunikationswege verantwortlich.

 

Instrumente des Fernlernunterrichts

Bei der Ausgestaltung des Fernlernunterrichts werden Unterrichtsmaterialien in analoger und/oder digitalisierter Form von den jeweiligen Fachlehrern zur Verfügung gestellt. Die Weiterverteilung des Unterrichtsmaterials bzw. Koordination des Fernlernunterrichts erfolgt über die Klassenlehrkräfte in Absprache mit den FachlehrerInnen.

Folgende Instrumente des Fernlernunterrichts können eingesetzt werden:

  • Bereitstellung analogen Unterrichtsmaterials über Materialboxen der jeweiligen Klassen
  • Bereitstellung digitaler Unterrichtsmaterialien über E-Mail oder die Lernplattform Moodle
  • Nutzung der lizensierten Lern-App Anton (Schullizenz) von zu Hause aus
  • Videokonferenzen über die Videostream-Dienste Jitsi und/oder BigBlueButton (Bestandteil der Lernplattform Moodle)

Korrektur/ Ausgabe neuer Materialpakete

Wöchentlicher Austausch der Materialien über die jeweils kommunizierten Wege.

Korrekturen erfolgen in regelmäßigen Abständen im Ermessen der Klassen- und Fachlehrer

 

Notenbildung/ Bewertung im Fernlernunterricht

Grundsätzlich werden alle Leistungen, die im Zusammenhang mit dem Unterricht erbracht wurden, in die Leistungsfeststellung einbezogen. Dies gilt auch für den Fernunterricht. Unterrichtsinhalte des Fernunterrichts, die erarbeitet, geübt oder vertieft wurden, können Gegenstand einer Leistungsfeststellung sein.

Auch mündliche Leistungsfeststellungen im Fernunterricht sind möglich (z. B. Referat im Rahmen einer Videokonferenz) und können zur Notenbildung herangezogen werden.

Schriftliche Leistungsfeststellungen (z.B. Klassenarbeiten und schriftliche Wiederholungsarbeiten) sind aus Gründen der Chancengleichheit grundsätzlich im Präsenzunterricht zu erbringen.

Soweit die Jahresleistung unmittelbar relevant für den schulischen Abschluss ist, weil sie in die Ermittlung des Prüfungsergebnisses einfließt, kann auf die schriftlichen Leistungen nicht verzichtet werden. Deshalb sind in diesen Fällen die Leistungsfeststellungen in Präsenz entsprechend der Vorgaben für die Prüfung von Risikoschülerinnen und -schülern (Schreiben vom 6. Mai 2020) vorzunehmen.

(Stand: 14. September 2020)

Quelle: https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Ablage+Einzelseiten+gemischte+Themen/FAQ+Corona

 

Technische/ Mediale Ausstattung

Für SchülerInnen, die zu Hause keinen Zugang zu digitalen Medien (z.B. Handy, Tablet, Notebook) besitzen, müssen die Eltern in Absprache mit der Klassenlehrkraft andere Lösungen vereinbaren. Sollte dies bei Ihnen der Fall sein, nehmen Sie bei erneuter Aufnahme des Fernunterrichts, bitte zeitnah Kontakt zur Klassenlehrkraft auf.

Derzeit ist es leider noch nicht möglich SchülerInnen, die keine digitalen Endgeräte besitzen mit Leihgeräten auszustatten. Lösungen sind hier in Abstimmung mit dem Schulträger in Arbeit.

 

Weiterentwicklung des Konzepts

Dieses Konzept wird fortlaufend evaluiert und an die neuen Gegebenheiten und sich ändernden Verordnungen angepasst. Es tritt am Montag, dem 02.11.2020 in Kraft.

gez.

Die Schulleitung

W. Lang-Nold, Rektorin und M. Wolny, Konrektor

 

 

Kuppenheim, den 21.10.2020

 

Liebe Erziehungsberechtigte,

wie Sie ja bestimmt mitbekommen haben, hat die Landesregierung aufgrund der steigenden Infektionszahlen im Land die Pandemiestufe 3 ausgerufen. Im Zuge dessen wurden die Hygienevorschriften an den Schulen nochmals verschärft.

Ergänzende Maßnahmen unter Pandemiestufe 3

In den meisten Bereichen reichen die Maßnahmen, die wir bisher getroffen haben aus. Folgende ergänzenden Regelungen treten aufgrund der Pandemiestufe 3 in Kraft:

  • Die Maskentragepflicht ab Klasse 5 wird ausgeweitet. Die Schülerinnen und Schüler müssen nun auch während des Unterrichts Masken tragen. Eine Ausnahme bildet nur der Sportunterricht.
  • Sportunterricht muss zukünftig so erfolgen, dass keine Sportarten ausgeübt werden, bei denen es zu einem direkten Körperkontakt kommt. Dies gilt auch für die Grundschule und für den Pausensport.
  • Außerunterrichtliche Veranstaltungen sind bis auf Weiteres untersagt. Eine Ausnahme bilden Lerngänge mit der eigenen Klasse in den nahe gelegenen Wald ohne Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel.
  • Für Lehrkräfte und andere Personen, die keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und für die keine Ausnahme (ärztliches Attest) vorliegt, besteht ein Zutritts- und Teilnahmeverbot zum Schulgebäude und zu allen schulischen Veranstaltungen.
  • Bei der Abhaltung von Elternabenden sind die Hygienevorgaben der Corona-Verordnung einzuhalten. Auch am Platz gilt daher die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

In der Grundschule besteht auch weiterhin keine Maskenpflicht. Wir möchten Sie aber im Interesse der Gesundheit Ihrer Kinder und unseres Kollegiums nochmals darum bitten, dass Sie Ihren Kindern eine Maske mitgeben und bitten darum, dass die Maske beim Verlassen des Klassenzimmers auf den Fluren und beim Laufen durchs Schulhaus auch von allen GrundschülerInnen getragen wird.

Erneute Abgabe der „Erklärung der Erziehungsberechtigten“ nach den Herbstferien

Bitte denken Sie unbedingt daran, die Erklärung der Erziehungsberechtigten, die Ihren Kindern von den Klassenlehrkräften am letzten Schultag ausgeteilt werden, am letzten Ferientag auszufüllen. Die Erklärung muss dann von Ihren Kindern am Montag, dem 02.11.2020, mitgebracht und bei der Klassenlehrerin/ beim Klassenlehrer abgegeben werden. Bitte informieren Sie sich zuvor über die aktuell ausgewiesenen Risikogebiete, z.B. auf den Seiten des Robert Koch-Instituts (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html).

Auch weiterhin (so lange die Pandemie andauert) muss diese dann immer mit Ablauf eines Ferienabschnitts erneut ausgefüllt und am ersten Schultag nach den Ferien wieder abgegeben werden. Die Klassenlehrkräfte werden Ihnen das Formular immer am letzten Schultag vor einem Ferienabschnitt austeilen. Außerdem können Sie es auch hier herunterladen und ausdrucken.

Danke für Ihre Mitarbeit und Ihr Verständnis!

Mit freundlichen Grüßen

W. Lang-Nold, Rektorin und M. Wolny, Konrektor

 

Kuppenheim, 09.09.2020

Liebe Erziehungsberechtigte,

leider begleitet uns das Thema Corona auch noch im neuen Schuljahr. Damit alle Schülerinnen und LehrerInnen möglichst gesund durch die nächsten Wochen und Monate kommen, möchten wir Sie mit diesem Schreiben auf einige wichtige Regelungen hinweisen. Diese Regelungen sind die Voraussetzung für den Schulbesuch Ihrer Kinder und müssen unbedingt von Ihnen beachtet werden.
Bitte nehmen Sie daher die Regelungen zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen zur Kenntnis und setzen sie diese um.
Außerdem möchten wir Sie bitten sich die Erklärung der Erziehungsberechtigten durchzulesen und das Formular zum Schuljahresbeginn ausgefüllt beim Klassenlehrer abzugeben. Falls Sie nicht die Möglichkeit haben, sich das Formular zu Hause selbst auszudrucken, werden die Klassenlehrer am ersten Schultag auch Kopien für alle SchülerInnen bereithalten. Bitte achten Sie aber unbedingt darauf, dass Ihr Kind die Schule nur dann besucht, wenn keiner der in der Erklärung genannten Ausschlussgründe vorliegt.
Weiterhin möchte ich Sie darüber informieren, dass für alle SchülerInnen der Werkrealschule sowie alle volljährigen Personen, die das Gebäude betreten, Maskenpflicht besteht. Ansonsten gelten weiterhin die bereits kommunizierten und im Hygieneplan der Schule festgelegten Regelungen. Den SchülerInnen der Grundschule wird das Tragen von Masken auf den Fluren empfohlen.
Vorsorglich ist darauf hinzuweisen, dass bei einem Verstoß gegen die Quarantäne-Auflagen Bußgelder nach dem lnfektionsschutzgesetz drohen.
Die Schule hat im Regelfall keine Kenntnis davon, in welchen Regionen sich die Schülerinnen und Schüler während der Urlaubszeit aufgehalten haben und hat auch keine entsprechende
Pflicht nachzuforschen. Die aufgeführten rechtlichen Vorgaben zu befolgen liegt vielmehr in der Verantwortung der Eltern bzw. der Schülerinnen und Schüler. Durch die Erklärung in den aktualisierten Formularmustern, dass keine Quarantänepflicht besteht, die einem Schulbesuch entgegensteht, soll das Thema bewusstgemacht werden. Danke für Ihre Kooperation!

Mit freundlichen Grüßen

W. Lang-Nold, Rektorin und Marco Wolny, Konrektor